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Erfahrungsbericht: CMD Behandlung

Wer unter Bruxismus oder einer craniomandibulären Dysfunktion (kurz: CMD) leidet, hat mit einigen Beschwerden zu kämpfen. Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Tinnitus, Probleme mit dem Rücken oder sogar mit dem Biss an sich.

Was Bruxismus oder eine CMD ist, wie Sie die Schmerzen lindern und was wir in unserer Praxis für Sie tun können, erfahren Sie hier ›

In diesem Artikel jedoch soll es um einen Erfahrungsbericht gehen.

Unser Patient Dominik hat sich bereit erklärt einen kleinen Erfahrungsbericht zu verfassen, um zu helfen, alle vorherigen Fragen zu klären und Unsicherheiten zu beseitigen, sowie dabei auch seinen Genesungsweg zu beschreiben.

Wir übergeben das Wort an Dominik:

Ich bin die Praxis gekommen, weil ich über die Google Suche auf diese Seite geleitet wurde, nach dem ich meine Symptome eingegeben hatte.

Dabei wurde mir einiges klar und für die ständige Migräne, die ich hatte, war nun eine Linderung in Sicht.

Die Symptome, mit denen ich immer wieder zu kämpfen hatte, waren: 

  • Migräne
  • Kieferschmerzen (besonders rechts)
  • Nackenverspannung direkt beim Aufwachen, obwohl ich gut geschlafen habe
  • Immer wieder das Gefühl, mit dem Nacken oder dem Kiefer knacken zu müssen, um den Druck abzubauen
  • An diesen Tagen war ich dann auch öfter ausgelaugt und unkonzentriert

Glücklicherweise habe ich nie erlebt oder erzählt bekommen, dass ich nachts mit den Zähnen knirschen würde. Doch dieses Symptom scheint auch bei Bruxismus und einer CMD vorzukommen.

Ich habe mich aus dem weiten Osnabrück auf dem Weg nach Witten zur Praxis Schönenstein gemacht, da ich nicht das Gefühl hatte, dass sich jemand in meiner Stadt mit diesem Thema so spezialisiert auskannte, wie hier.

Als ich ins Behandlungszimmer gebeten wurde, habe ich mich auch direkt sehr wohlgefühlt. Ich hatte das Gefühl, dass das gesamte Team darauf geschult ist besonders Menschen mit Zahnarztangst ein gutes Gefühl zu geben, indem sie mir jeden kleinen Schritt erklärt haben, der gleich gemacht wurde.

Das hat mich sehr beeindruckt und beruhigt. Denn immerhin wusste ich im Vorfeld nicht, was auf mich zu kommen würde.

Als Herr Schönenstein hereinkam, hat er sich sichtlich Zeit genommen, meine Leidensgeschichte kennenzulernen und bat mich dann auf einen bunten Papierfetzen zu beißen, auf dem ich dann meinen Unterkiefer immer wieder hin- und herschieben musste. Auch hat er meine Kaumuskulatur intensiv abgetastet. Schnell stand fest, dass ich nicht nur mit den Zähnen knirsche (Bruxismus) sondern auch eine CMD habe.

Im nächsten Termin wurde ich dann noch intensiver untersucht. Es wurden Fotos von mir angefertigt, wie ich mich so halte. Dann musste ich noch in verschiedenen Positionen meinen Kopf bewegen. Da habe ich erst gemerkt, wie sehr sich mein Biss auf die ganze Rücken- & Nackenmuskulatur auswirkt. 

Kurz danach bekam ich eine Form an den Oberkiefer & Unterkiefer gedrückt, um einen Abdruck von meinen Zähnen zu machen. Das kannte ich schon aus anderen Untersuchungen, wie z.B. damals bei meiner Zahnspange.

Alles in allem dauerte dieser Termin nur rund 30 Minuten und war weder schmerzhaft noch anstrengend. Als Hausaufgabe musste ich noch einen Fragebogen bis zum nächsten Termin ausfüllen.

Eine Woche später konnte ich dann eine fertige Schiene abholen, dessen Einsatz und Halt mir Herr Schönenstein noch in Ruhe erklärte. Er erklärte mir auch anhand der Fotos und der Modelle, wo mögliche Ursachen für die Beschwerden liegen könnten.

Dann nahmen er und sein Team sich alle Zeit meine Fragen zu klären. 

Diese Fragen und die Antworten möchte ich hier einmal teilen:

Frage: Wann trage ich diese Schiene?

Antwort: Am besten in der Nacht, da in dieser Zeit, die Kieferprobleme am häufigsten auftreten.

Frage: Was ist, wenn ich damit nicht schlafen kann?

Antwort: Es ist normal, dass wir uns erst an einen Fremdkörper auf unseren Zähnen gewöhnen müssen. Daher ist der beste Weg, die Schiene tagsüber mal für ein paar Minuten zu tragen. Und es ist auch kein Problem, diese nachts dann auch wieder herauszunehmen, wenn es absolut ungewohnt ist. Schließlich gewöhnen wir uns ja gerade erst daran und sollten uns dabei nicht stressen, denn wir wollen ja langfristig die Probleme beseitigen und nicht nur in dieser einen Nacht beschwerdefrei sein.

Anmerkung dazu von mir: Ich hatte auch die ersten drei Nächte Probleme damit, mit der Schiene im Mund einzuschlafen. In der vierten Nacht jedoch bin ich so spät und so übermüdet ins Bett gefallen, weil ich einen anstrengenden Tag hinter mir hatte, dass ich trotz der Schiene im Mund durchschlafen konnte. Die folgende Nacht hatte ich dann schon kein Problem mehr, sie durchgehend in der Nacht zu tragen.

Frage: Ich kann meinen Mund nicht vollständig schließen, wenn ich die Schiene trage. Warum ist das so?

Antwort: Die Schiene ist so designt, dass der Mund sich nicht vollständig schließen kann. Dadurch verhindern wir, dass die Kauflächen der Backenzähne aufeinander reiben und dadurch diese Kieferspannung oder -ermüdung entsteht, die wir am nächsten Morgen spüren. Diese Spannung strahlt dann auch in unsere Nacken- und Schultermuskulatur aus und kann der Grund für Verspannungen und Kopfschmerzen sein.

Frage: Was passiert, wenn ich nachts trotzdem auf die Schiene beiße?

Antwort: Wenn du so viel Kraft in deinem Kiefer hast, um entweder die Schiene oder deine Zähne damit zu beschädigen, sollten wir das Guinessbuch der Rekorde anrufen, da du eine höhere Beißkraft als ein Krokodil zu haben scheinst.

Aber Spaß beiseite. Darum brauchst du dir keine Sorgen machen, die Schiene ist so gefertigt, dass sie und deine Kiefer (auch nachts bei den wildesten Träumen) keinen Schaden nehmen können. Immer wenn man auf die Schiene beisst, dann geht der Mund automatisch ein Stück wieder auf. Das ist der Clou daran.

Mittlerweile sind 6 Wochen vergangen und ich wache morgens nicht mehr mit Verspannungen im Nacken auf. Das hätte ich nicht gedacht.

Ich habe selbst schon verschiedenste Kissen oder Schlafpositionen ausprobiert. Habe Massagen genommen, war bei Physiotherapie und beim Chiropraktiker. All das hat maximal für eine Nacht etwas gebracht. Seitdem ich die Schiene nutze (auch wenn unregelmäßig), bin ich KEINE einzige Nacht mehr mit Verspannungen im Nacken oder Kiefer aufgewacht.

Auch meine Migräne, die damit einherging, ist beinahe verschwunden.

Der einzige Auslöser für eine Migräne-Attacke ist bei mir nur noch der Luftdruck, wenn es bald gewittert. 

Ich bin wirklich begeistert und freue mich auf die nächste Phase, denn die Schiene scheint nur der Anfang der Bruxismus/CMD-Therapie zu sein.

Vielen Dank und beste Grüße, 

Dominik

Wir danken auch und freuen uns Dich bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen. 

Wenn Sie als Leser jetzt auch neugierig geworden sind, ob wir auch etwas gegen Ihre Verspannungen machen können, dann klicken Sie hier und buchen Sie sich einen Termin zur Beratung.

Oder rufen Sie an unter: 02302-73212

Mein Team und ich freuen uns Sie von ihren Verspannungen zu befreien.

Ihr Martin Schönenstein 

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